Handschrift des Monats

Neue Rubrik auf unserer Webseite: Die Handschrift des Monats

Seit dem 1. März 2021 stellt der Handschriftenbibliothekar der Erzbischöflichen Diözesan- und Dombibliothek, Dr. Harald Horst, monatlich eine mittelalterliche Handschrift aus den reichen Beständen des Hauses vor.

Die neue Rubrik wird auf der Webseite und dem Facebook-Auftritt der Bibliothek geschaltet. Neben den bekannten, künstlerisch wertvoll ausgestatteten Prachtcodices sollen dabei auch Manuskripte vorgestellt werden, die in der Öffentlichkeit bisher weniger wahrgenommen wurden.

Wie alle mittelalterlichen Handschriften sind sie über die Digitalen Sammlungen der Bibliothek zugänglich, wo auch jeweils weiterführende Informationen zu finden sind.

Handschrift des Monats Juli 2022: Kunstwerk aus dem Kerker – Das Missale des Heinrich von Zonsbeck (Cod. 1520)

1. Juli 2022, 00:01

Zeitgleich mit der Verbreitung des Buchdrucks entstand in der Benediktinerabtei Groß St. Martin in Köln ein florierendes Skriptorium. ...

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Handschrift des Monats Juni 2022: Kein Werk aus einem Guss - Das Graduale für Groß St. Martin (Cod. 1519)

1. Juni 2022, 00:01

Das großformatige Graduale wurde bei den Benediktinern von Groß St. Martin in Köln geschrieben und mit Buchschmuck versehen, lässt allerdings verschiedene Malstile erkennen. ...

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Handschrift des Monats Mai 2022: In der Nachfolge des Johannes von Valkenburg - Graduale für ein Dominikanerkloster (Cod. 1173)

1. Mai 2022, 00:01

Bevor die Kölner Klarissen den Stil des Johannes von Valkenburg weiterentwickelten, versuchten sich andere Buchkünstler an seiner Nachfolge. ...

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Handschrift des Monats April 2022: Epochemachende Buchmalerei – Das Evangeliar aus St. Maria ad Gradus (Cod. 1001a)

1. April 2022, 00:01

Das prachtvolle Evangeliar, um 1033 entstanden, zählt zu den Höhepunkten der Buchmalerei des 10. und 11. Jahrhunderts. In der Kölner Malerschule stand es am Beginn einer Aufbruchs- und Blütezeit.

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Handschrift des Monats März 2022: Mehr Schriftauslegung als Worterklärung – Ein „Vocabularius brevilogus“ im alten Stil aus Hohenbusch (Cod. 1007)

1. März 2022, 00:01

Auch lateinische Wörterbücher unterliegen Moden: Die sprachwissenschaftliche Methode kam mit dem Humanismus, doch das Mittelalter vertraute noch ganz auf allegorisch-geistliche Erklärungen.

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Herr Dr. Harald Horst

Handschriftenbibliothekar, Fachreferat, Fachauskunft, Altbestand